Григорьев, А. А. Материалы к физической географии северовосточной части Кольского полуострова / А. А. Григорьев. - Ленинград : Издательство Академии наук СССР, 1932. - 215, XX с., [4] вкл. л. ил. : ил., табл., карты ; 26 см. - (Труды Совета по изучению производительных сил. Серия кольская / Академия наук СССР ; вып. 4).

XVIII A. A. GRIGORIEV капп 20 cm betragen, ja sogar noch geringer sein). Fiir den aussersten ostli­ chen Abschnitt der Kejwen sind keine Daten vorhanden. Ausser den erwahn­ ten Boden sind in den Kejwen auch noch Schuttboden weit verbreitet. In die- sem Falle scheint der Prozess der Bodenbildung sich hauptsachlich an die Ausbildung eines die Pflanzendecke von der schuttigen Unterlage trennenden torfigen Horizorits zu beschranken. Fiir die Podzolboden der erforschten G e ­ gend ist das Vorkommen des torfigen Horizonts A-, kennzeichnend; zwar fehlt er stellenweise, jedoch in den meisten Fallen sind diese oder jene Merk- male eines wenn auch schwachen moorartigen Bodenprozess vorhanden, die sich entweder in einer griinlichen Farbung des tieferliegenden Horizonts sel- ber oder im Vorkommen eines strohgelben Farbentons an den Schichten A2 kundgeben. Also: 1) stellt der Riickenzug der Kejwen eine ziemlich gut ausgepragte Grenzlinie dar; sudlich davon verlaufen die Prozesse der Podzolausbildung bedeutend intensiver als im Norden; 2) je weiter ostlich, desto schwieriger (in denselben Breitengraden) verlaufen die Prozesse der Podzolbildung und desto siidlicher liegen die Grenzlinien der Bodenzonen. Es versteht sich von selbst, dass in alien Teilen der untersuchten Gegend moorige Boden, welche mit den schwer drainierenden Elementen des Reliefs verbunden sind, sehr verbreitet sind. Im Ganzen lassen sich unter erwahnten Mooren drei Grundtypen unterscheiden; dies sind: Biilten-, Riillen- und Flackmoorentypus. Beim zweiten Typus kommen innerhalb der Hocker Fels- blocke vor. Es ist zu bemerken, dass sich diese Moore nicht bloss auf Horizontalflachen erstrecken, sondern auch Boschungen bedecken. Besonders haufig findet letzteres statt, wenn an der Boschung eine Quelle hervortritt, deren Wasser nicht in einen einheitlichen Strom herabrinnt, sondern in eine Anzahl sich den Weg durch die Steinblockfelder bahnender schmaler unbe- deutender Adern zerfallt, und also eine grosse Oberflache einnimmt. Obri- gens muss betont werden, dass sich haufig auch auf horizontalen Flachen zu Grunde des Moores eine Blockanhaufung befindet. Augenscheinlich wird auf letzterer ein Moor gebilde;t: 1) wenn der Wasserspiegel hier viel hoher steht als es im Falle einer einfachen Torfschichtbedeckung der Blockfelder zu sein pflegt, 2) wenn die Felsblockanhaufung keine geschlossene Decke bildet. 10. EINIGE PFLANZENGRENZEN Die hoher angegebenen Unterschiede zwischen dem Charakter der Bo- denprozesse, wie diese einerseits in der Gegend des westlichen, andererseits in der ostlichen Route stattfinden, werden noch deutlicher in den Hauptziigen der Verteilung der Pflanzendecke ausgepragt. Nicht nur dass im Osten zahl- reichere Moormassive vorkommen, sondern auch die Verbreitungsgrenzen der strauchartigen und baumartigen Birke ( Betula Kusmischfschewt) liegen im Osten und Westen in verschiedenen Breitengraden. An der Meereskiiste kommt die Birke auf besonders (im oekologischen Sinne) giinstig orientierten Boschungen vor, wobei sie im Bereiche der Lumbowskaja Bucht und des J o ­ kanga Sees bis zu einer Hohe von 115 m zu treffen ist, wahrend sie in der Gegend der Jokanga Bucht bis zu einer Hohe von 60 m steigt. Als Regel wachst hier die Birke auf breiten Horizontalflachen nicht und kommt an solchen erst viel siidlicher anfanglich zwar als strauchartige Birke vor. Solche strauchartige Birke wurde auf der Tafelerhebung 55 km (nach der Luftlinie gerechnet) von der Murmankiiste entfernt getroffen. Bereits 7 km siidlicher zeigen sich einzelne Exemplare der baumartigen Birken, welche jedoch deutliche Merkmale mangelhafter Entwickelung aufweisen. Im Bereiche des ostlichen Reiseweges ist die Verbreitungsgrenze der strauchartigen Birkenform weit nach Siiden gegen den Fluss Kolmack verschoben, wahrend

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