Григорьев, А. А. Материалы к физической географии северовосточной части Кольского полуострова / А. А. Григорьев. - Ленинград : Издательство Академии наук СССР, 1932. - 215, XX с., [4] вкл. л. ил. : ил., табл., карты ; 26 см. - (Труды Совета по изучению производительных сил. Серия кольская / Академия наук СССР ; вып. 4).
ZUR GEOGRAPH IE DES NORD-OESTLICHEN TE ILES DER HALBINSEL KOLA A . A . GRIGORIEV R e s u m e lm Sommer 1928 hat die Akademie der Wissenschaften der U. d. S S R Untersuchungen des vordem fast vollig unerforschten nordostlichen Teiles der Halbinsel Kola unternommen. Diese Untersuchungen wurden unter der Leitung von Prof. A. A. Grigoriev gefiihrt. In ihrem Programm waren folgende Arbeiten begriffen: Erforschung der Geomorphologie in Verbindung mit dem geologischen Bau des Landes (A. A. Grigoriev); Erforschung der Pflan- zenwelt (J. D. Zinserling) und der Bodendecke (A. A. Grigoriev), sowie auch die Routeaufnahme (G. D. Richter). Die Expedition bewegte sich zu Fuss, die Last wurde auf Packrenntieren befordert. Als Base diente der Expedition die Kiistenansiedelung Jokanga, welche sich an der Miindung des Flusses Jokanga befindet. Nach einigen Exkursionen in den Umgebungen der Ansiedelung Jokanga und entlang der Halbinsel Swjatoj Noss, begab sich die Expedition in das Innere des Landes. Anfanglich verlief die Reise etwas westlich vom Unterlauf des Flusses Jokanga, im Gan- zen in der W SW und dann in der SW Richtung. Daraufhin wurde der Fluss Jokanga an der Ansiedelung Jokryntsaatka iiberschritten und eine siidliche Richtung eingeschlagen. Auf diese Weise wurde der Hohengurtel ,,Kejwy“ erreicht. Sich immer noch in der siidlichen Richtung fortbewegend, durchquerte die Expedition eine Reihe von diesem Giirtel zugehorigen Riicken. Dann wandte sie sich gegen NW und verfolgte die siidlichsten der Riicken des genannten Systems bis zum grossen Quertal „Bolschoj Row“. Daraufhin kehrte die Expedition um und, sich immer noch in der Region der ,,Kejwa“ haltend, nahm sie die SO und dann die O SO Richtung ein, fast bis zum Flusse Atscheiok, erreichte ihn aber nicht und schlug eine siidliche Richtung ein um zum Flusse Ponoj bei der Ansiedelung Kanewka zu gelangen. Von da aus wurde durch eine Kahnfahrt der Fluss Ponoj bis zur Miindung des Flusses Kolmak erforscht. Nach Kanewka zuriickgekehrt, ging die Expedition weiter nach NO und NNO und erreichte den Golf Lumbow bei der Ansiedelung Lumbowka. Von diesem Punkte aus wandte sich die Expedition nach NW in direkter Richtung zur Ansiedelung Jokanga und, indem sie letztere erreichte, schloss sie den Kreis ihres Reiseweges. Samtliche Resultate der Bearbeitung des angesammelten Materials, mit Ausnahme der geobotanischen Daten, denen eine besondere Arbeit J. D. Zinserling’s gewidmet ist, werden in der vorliegenden Arbeit angegeben. S ie geniigen, zwar, bei Weitem nicht um ein voiles Bild der Natur des nord-ostlichen Teiles der Halbinsel Kola zu geben, ebenso wenig erlauben sie die dort herrschenden physikalisch-geographischen
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